Autohaus Groenewold GmbH - Ihr Ford-Vertragspartner sowie Renault und Dacia Vertragswerkstatt!

Die Geschichte der Marke Renault

Die französische Automarke Renault gehört zu den größten Autoherstellern der Welt. Allein 2015 haben über 120.000 Mitarbeiter an der Produktion von über 2,8 Millionen Fahrzeugen mitgewirkt. Große Zahlen die den Erfolg des zum Ende des 19. Jahrhunderts gegründeten Unternehmens bestätigen. Doch von der Gründung bis hin zum heutigen weltweiten Erfolg war es ein langer Weg, der von Höhen, aber auch von Tiefen geprägt war. 

Ob Familien- oder Sportwagen - Renaults gibt es in verschiedenen Klassen und so werden auch viele unterschiedliche Kundengruppen von der Marke angesprochen. Durch Beteiligungen an und Allianzen mit anderen Automarken, wie beispielsweise Nissan, Dacia oder auch Volvo hat sich der Automobilhersteller eine noch größere Kundengruppe erschlossen und konnte somit auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Wachstum vermelden.

Renaults Weihnachtswunder

Louis Renaults Ausfahrt am Weihnachtsabend 1898 sorgte für viel Aufsehen, denn er führte an diesem Tag in Paris sein aus Holz selbst gebautes Automobil "Voiturette" aus. Das Fahrzeug, das in einem Schuppen gebaut wurde, erregte sofort die Aufmerksamkeit der Menschen und noch an diesem Abend gingen 12 Aufträge für Nachbauten ein. So war Renaults erstes Automobil entstanden, dass zukünftig als Modell A bezeichnet wurde. Offiziell gegründet wurde das Unternehmen von den Renault-Brüdern Louis, Fernand und Marcel allerdings erst zwei Monate später, am 25. Februar 1899. 

Louis, der das Unternehmen nicht nur über lange Zeit leitete, sondern dabei auch immer noch als Techniker mitarbeitete, brachte nicht nur die eigene Automarke, sondern die ganze Industrie durch verschiedene Patente weiter. So entwickelte er die Kardanwelle, einschraubbare Zündkerzen und auch Turbolader, Sicherheitsgurt und Trommelbremse. Bei so viel Enthusiasmus hat es niemanden gewundert, dass das Automobilunternehmen schon nach einem Jahr mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigte und 1906 als Industriekonzern gefeiert wurde, als eine Bestellung über 250 Taxis im Werk einging.

Flexibilität in Zeiten des Krieges

Wenige Jahre vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges erwachte Renaults Interesse für Fahrzeuge, die für die breite Masse nutzbar sind. Louis besuchte daher Henry Ford in Amerika, tauschte sich mit ihm aus und lernte viel über die Organisation der Ford-Werke. Mit vielen Anregungen im Gepäck ging es dann zurück nach Frankreich und der Plan, Modelle für die Oberklasse zusammen mit PKWs zu erschwinglichen Preisen und auch Nutzfahrzeugen zu entwickeln, nahm Gestalt an. 

Mit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges mussten jedoch sämtliche Pläne auf Eis gelegt werden. Dem Werk fehlte es an Arbeitskräften, nachdem fast 3 Millionen Wehrpflichtige eingezogen wurden und selbst Louis erhielt im Alter von 37 Jahren noch einen Marschbefehl, der aber zum Glück wieder ausgesetzt wurde. Er galt als unabkömmlich. Dafür sorgte man zu jener Zeit dann mit dem Werk für Mobilität der französischen Streitkräfte und fortan wurden vor allem Militär- und Krankenwagen hergestellt. Daneben wurden vom Unternehmen noch leichte Panzer gebaut und auch Flugzeugmotoren standen mit auf dem Produktionsplan des zu dieser Zeit militarisierten Werkes.

Nach Ende des Krieges lief in Renaults Werk nicht nur die Produktion für zivile Zwecke wieder an, sondern es wurde sogar ein neues Werk gegründet, das in seinem Umfang mit dazugehörigen Wohnungen, Vorschule, Sportstätten und sogar ärztlicher Versorgung schon fast mit heutigen Unternehmen wie Google oder Facebook zu vergleichen ist, die auch darauf setzen, Arbeit und Leben nicht unbedingt voneinander zu trennen.

Wachstum in der Wirtschaftskrise

Kaum war der 1. Weltkrieg überstanden, trieb die Absatzkrise viele Unternehmen in den Ruin. Die Menschen hatten kein Geld, um sich Luxusgüter zu kaufen. Dem setzte man im Renault-Werk eine besondere Strategie entgegen: Man baute einfach so ziemlich alles, was einen Motor benötigte. In dieser Zeit wurden unter der Marke nicht nur Automobile vertrieben, sondern auch Flugzeugmotoren, Feuerspritzen, LKWs und sogar Loks wurden produziert und verkauft. Für die Oberschicht, die den Krieg auch finanziell gut überstanden hatte, wurden neue Modelle entworfen, die vor allem durch ihre Extravaganz auffielen.

Der Bau von Flugzeugmotoren und sogar ganzen Flugzeugen machte es möglich, dass das Unternehmen nicht nur Bestand hatte, sondern stetig wuchs und so 1922 zur Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. Man wusste: Zukünftig werden nur die überleben, die groß genug sind, es mit ausländischen Organisationen und Unternehmen aufzunehmen. Um dabei so wenig wie möglich von anderen abhängig zu sein, setzt Firmengründer Louis auf eigene Zuliefererwerke. Das eigentliche Unternehmen wächst aber auch immer mehr und neue Werke entstehen.

Ende der 1920er Jahre werden schon Renaults im Ausland produziert und die Vertriebsorganisationen sind auf vier Kontinenten in fast 50 Ländern vertreten. Selbst als der "Schwarze Freitag" die Finanzwelt in Aufruhr versetzt und viele Unternehmen nicht überleben, geht es beim Automobilhersteller wie gewohnt weiter. Sogar die Produktivität wird in dieser schweren Zeit noch gesteigert.

Schwere Zeiten - neue Wege

Mit dem zweiten Weltkrieg brachen dann jedoch auch für die Renault-Werke schwere Zeiten an. Im Jahr 1940 wurde Renault unter deutsche Zwangsverwaltung gestellt und Neuwagen gab es es nur noch in Form von KLWs und Panzern für die Wehrmacht. Trotzdem verfünffachte sich der Umsatz zwischen 1940 und 1942, bevor die Werke Ziel von Luftangriffen wurden und die Produktion im Anschluss daran fast vollständig zum Erliegen kam.

Aber auch die Befreiung von Paris sorgte nicht für gute Neuigkeiten beim Automobil-Hersteller, denn der letzte noch lebende Renault-Gründer Louis, stellte sich nach Kollaborationsvorwürfen der Polizei, gelangte in Haft und starb dort kurze Zeit später. 1945 folgte die Verstaatlichung und in den Nachkriegsjahren wurde vor allem das "Cremeschnittchen", der 4CV produziert und mit viel Erfolg verkauft. 

Die 1950er Jahre standen vor allem im Zeichen der Expansion. neue Werke in Spanien wurden errichtet und auch die Produktion von LKWs wurde wieder aufgenommen, nachdem ein Zusammenschluss mit anderen Herstellern stattfand. Als neues, sehr erfolgreiches PKW-Modell wurde die Dauphine vorgestellt und sehr gut verkauft.

Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Auch in den 1960er Jahren wurde die beinahe unglaubliche Erfolgsgeschichte von Renault weitergeschrieben. In dieser Zeit entstanden Modelle wie der R4, R12 oder auch R16, die damals revolutionär waren und heute zu den bedeutendsten Autos aus den Renault-Werken zählen. Das Unternehmen begann, mehr und mehr auf den Export zu setzen und nicht nur in Frankreich zu brillieren, sondern auch im Rest von Europa. 

Weiteres Wachstum wurde durch Kooperationen und auch durch Unternehmensaufkäufe erreicht. So kaufte man mit dem Hersteller Berliet einen Platz im Bereich der Nutzfahrzeuge und bot dort mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge unter zwei verschiedenen Marken an. Gleichzeitig nutzte man die große Verbreitung der Renault-Landmaschinenwerkstätten in Deutschland und wandelte immer mehr von ihnen in Renault-Autohäuser um. Der Erfolg ließ auch hier nicht lange auf sich warten.

Bis in die 80er Jahre wurde die Marke vor allem mit einem großen Wachstum in Verbindung gebracht und die Produktionszahlen stiegen immer weiter an. Einige Modelle hatten großen Erfolg, andere eher mäßigen. Im Gesamten war die Anzahl der verkauften PKWs aber auf jeden Fall mehr als zufriedenstellend. Dann kam jedoch die Krise und plötzlich wurden keine schwarzen Zahlen mehr geschrieben. Verkaufsrückgänge, nicht nur in Frankreich, verschärften das Problem und nur durch eine neue Führung und drastische Sanierungsmaßnahmen konnte die Marke wieder auf Kurs gebracht werden.

Beliebt im Neu- und Gebrauchtwagen Segment

Der Renault-Konzern erholte sich von der Krise und schaffte es, durch clever gewählte Allianzen, wie beispielsweise mit Nissan, Volvo, Dacia und Samsung Motors an alte Erfolge anzuknüpfen. Mit PKW-Modellen wie dem Laguna, dem Twingo oder auch dem Grand Scénic konnten unterschiedliche Kundengruppen begeistert werden und der Absatz stieg wieder an - in Frankreich und auch im Rest von Europa. 

Heute sind Renaults nicht nur als Neuwagen sehr gefragt, auch die Nachfrage nach Jahreswagen und Gebrauchtwagen ist hoch. Gerade Jahreswagen zeichnen sich durch ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis aus und werden anderen Marken oft vorgezogen. Die Marke Dacia wurde durch den Konzern sozusagen generalüberholt und spricht heute mit günstigen Preisen eine große Käufergruppe an und trägt somit auch zum Erfolg des Konzerns bei.

Auch die Zukunft Renaults sieht rosig aus: Seit 2012 schon setzt der Autohersteller auch auf Elektro-Autos und hat somit in diesem Bereich einen großen Vorsprung zu anderen Herstellern. Regelmäßige werden Renault-Fahrzeuge von verschiedenen Institutionen mit Bestnoten für Qualität und Service ausgezeichnet und auch das Ansehen der Marke wächst von Jahr zu Jahr. So werden uns die französischen Autos sicher noch lange begleiten und immer wieder mit Innovationen begeistern.

Der neue Ford Kuga

Sportlich, gediegen und edel präsentierte sich der neue Ford Kuga 2017 erstmals in Barcelona auf dem Mobile World Congress. Erst danach stellte er sich dem interessierten Fachpublikum anlässlich des Autosalons in Genf vor. Verwunderlich ist diese Reihenfolge allerdings nur auf den ersten Blick. Mark Fields, niemand Geringerer als der Ford Motors Generaldirektor hatte eine der höchsten Prioritäten angekündigt: Das Budget für die technologische Weiterentwicklung der Fahrer-Assistenz-Systeme war bei Ford verdreifacht worden. Welche Auswirkungen diese Entscheidungen konkret auf den neuen Kuga hatten, erklären wir Ihnen später.

Doch apropos Budget: Was am neuesten serienmäßig grundausgestatteten Kuga angesichts beeindruckender Erweiterungen und technologischer Weiterentwicklungen echten Anlass zu Freude gibt, ist der gleichbleibende Preis.

Neu ist, dass es den neuen Kuga nun auch mit einem 120 PS starken 1,5 Liter Turbodiesel Vierzylinder-Motor gibt. Diese Variante ist allerdings nur mit einem Frontantrieb ausgestattet, verfügt dafür aber mit einem sanft schaltenden 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Er ergänzt das bisherige Dieselangebot des 2-Liter Selbstzünder-Motors, der mit 150 und 180 PS, letzterer nur mit Allradantrieb, zur Auswahl steht. Die Benzinvarianten sind ebenso mit 120 und 150 PS oder mit 182 PS erhältlich. Alle neuen Modelle des überarbeiteten Kuga erfüllen die aktuellen Euro 6 Abgasnormen, wobei Ford mittlerweile für die Abgasreinigung und Stickstoffreduktion einen speziellen Stickstoff-Speicherkatalysator einsetzt.

Nimmt man nun dieses optisch sehr gefällige Sport Utility Vehicle (abgekürzt SUV) in ersten Augenschein, so drängt sich sofort die überarbeitete Front auf. Das Fachpublikum bezeichnet solche vorwiegend optischen Überarbeitungen gern als "Facelifting" um darauf hinzuweisen, dass es keine grundlegenden Veränderungen gab. Im konkreten Fall tritt der neue Kuga im Vergleich zum Vorläufermodell eindeutig mächtiger und stolzer in Erscheinung tritt. Erstmals wurde das SUV des Modells Kuga 2007, also vor exakt vor zehn Jahren vorgestellt. Damals wirkte es viel schlanker, drahtiger, eben sportlicher als seine aktuelle Neuauflage. Fairerweise muss man dazusagen, dass der Trend ganz allgemein in diese Richtung geht. Das ursprüngliche "Sport-Flair" des Fahrzeugtyps SUV weicht derzeit bei fast allen Marken zugunsten einer noblen Behäbigkeit. Das einstige sportliche Nutzfahrzeug wirkt gegenwärtig eher allgemein als höher gelegte Familienlimousine. 

Konkret zeichnet für diesen Eindruck der massive Kühlergrill verantwortlich, der den Ford Kuga 2017 nun auch optisch als den etwas kleineren Bruder des Ford Edge unverkennbar macht. Nachdem der SUV-Boom nach wie vor anhält und immer neue, teilweise bislang unbekannte Konkurrenten auf den Markt drängen, war das "Facelifting" beim neuen Kuga zweifellos notwendig. Das überarbeitete Design lässt ihn frischer und selbstbewusster erscheinen und erzeugt den Eindruck, als handle es sich um ein neues Modell. 
Die Designer haben die Neuauflage dieses SUV auf Wunsch mit intelligenten Xenonscheinwerfern ausgestattet. Sie sind in der Lage sich sowohl auf den Straßenverlauf als auch auf die jeweiligen Fahrsituationen einstellen zu können. Außerdem fungieren auch die neue Motorhaube und die veränderten LED-Rückleuchten als echte Eyecatcher. Neu ist außerdem, dass der Kuga künftig in zwei zusätzlichen Ausstattungsvarianten erhältlich ist, nämlich als sportbetonte ST-Line, wie diese bereits beim Ford Focus und Fiesta bekannt ist, und als Luxusmodell Vignale. Die bisherigen Kuga-Modelle Titanium und Trend bleiben erhalten. 

Anders ausgedrückt wirkt der Kuga ST-Line 2017 dynamischer, spritziger und wendiger. Er ist mit seiner direkteren Lenkung Dank elektronischer Servo-Ausstattung ein Garant für echten SUV-Fahrspaß. Er wird mit seinem auf 19-Zoll-Rädern aufgesetzten Sportfahrwerk vor allem bei der jüngeren Generation und bei Junggebliebenen Begeisterung hervorrufen. Die bei diesem Modell gestraffte Feder-Dämpfer-Abstimmung und die starken Stabilisatoren erzeugen ein dynamisches Fahrgefühl und machen dieses SUV um echten Kurvenkünstler. Die Kuga ST-Line ist fünf unterschiedlichen Motorisierungen erhältlich. Die Lenkung ist agil und dank ihrer Rückmeldungsfreude bewegt sie den Kuga präzise und doch spielerisch um wirklich jede Biegung. Auch sein optisches Erscheinungsbild haben die Designer mit vielerlei sportlichen Details abgerundet. Seine Spiegelklappen, die Türgriffe und der Dachspoiler sind in der Wagenfarbe lackiert. Auch die getönten Sichtschutzscheiben tragen zum typischen Erscheinungsbild der ST-Line bei. 

Der Kuga Vignale ist die neue Luxus-Ausstattungslinie dieser SUV-Serie. Er ist optisch deutlich durch den abweichenden Wabenoptik-Kühlergrill unterscheidbar. Er wird mit exklusiven Leichtmetallrädern und auf Wunsch mit neuen Sonderlackierungen ausgeliefert. Aufwändige Ledersitze mit ebenfalls wabenförmig abgesteppter Sitzfläche und eine stimmungsvolle Innenbeleuchtung stechen sofort ins Auge. Der Vignale bietet vielerlei luxuriöse Zusatzausstattung aber auch Premiumdienstleitungen wie eine kostenlose monatliche Wagenwäsche, Hol- und Bring-Service und exklusive Kundendienste.

Ungeachtet der Besonderheiten der Sonder-Ausstattungslinien ST-Line und Vignale hat sich der neue Ford Kuga 2017 im Cockpit wesentlich mehr verändert als am Exterieur ersichtlich wäre. Ein in der Mittelkonsole thronender acht Zoll Touchscreen hat die vielen Schalter, Knöpfe und Hebel der Vorgängermodelle ersetzt, wodurch der neue Kuga aufgeräumt und frisch wirkt. Durch die Verbauung der elektronischen Feststellbremse gewinnt dieses SUV angenehmerweise zusätzlichen Stauraum in der Mittelkonsole. Der Touchscreen ist übrigens Bestandteil des auf Wunsch erhältlichen neuen Entertainment- und, da sprachgesteuert, auch Kommunikationssystems „Ford SYNC 3 mit AppLink“, das nun als bereits dritte verbesserte Version erhältlich ist. Ein eigens erstellter Ford App Katalog klärt Sie darüber aus, welche Apps kompatibel sind. Dazu zählen Wetter-Apps, Nachrichten Apps aber auch Entertainment-Apps wie Spotify. Das SYNC 3 deckt nicht nur das Navigationssystem des neuen Kuga ab, sondern beherbergt auch das gesamte Audiosystem einschließlich der Telefon-Freisprechanlage. Ford ist hier dem Großteil der Konkurrenz mindestens einen Schritt voraus, denn der neueste Kuga entpuppt sich als wirklich guter Zuhörer. Die meisten Systemeingaben lassen sich nun sprachgesteuert erledigen. Man informiert sein Auto, dass man mit dem Büro telefonieren möchte, demnächst tanken sollte oder einen Kaffee trinken möchte.

Dank Apple CarPlay und Android Auto ist SYNC 3 in der Lage Smartphones zu integrieren. Da auch die neuen Modelle noch keinen WLAN-Hotspot bieten, nutzen sie auf diese Weise das Netz des via Bluetooth oder einem USB-Kabel angeschlossenen Mobiltelephons.

Ebenso auf Wunsch ist dieses neue Ford-SUV Modell mit einem „Key Free“-Schlüssel ausgestattet, der in der Jacken- oder Hosentasche befindlich beispielsweise die sensorgesteuerte große Heckklappe des Wagens zu öffnen imstande ist. 

Auch bei den Assistenzsystemen lassen die neuen Kuga-Modelle von Ford verglichen mit der Konkurrenz keine Wünsche mehr offen. Die adaptive Geschwindigkeitsregelung ist mit einer Auffahrwarnung ausgestattet, das System bietet eine aktive Fahrspur- und Totwinkel-Assistenz und verfügt sogar über ein Verkehrsschildererkennungssystem. Auch sein Active City Stop Assistenzsystem wurde überarbeitet und die Funktionalität von ursprünglich 30 km/h auf nun mehr 50 km/h erweitert. Der neue Kuga kann sich serienmäßig selbsttätig in Längs- und Querparkplätzen ein- und ausparken.

Gegen Aufpreis wird Ihr neuer Kuga mit einer elektrisch aus- und einfahrbaren Anhängerkupplung ausgestattet, die immerhin stolze 2,2 Tonnen an Zuggewicht befördern kann. Diese Neuerung macht dieses neue Kuga-Modell zu einem echten Sport Utility Vehicle, das den Namen auch verdient. Nun bietet er sich auch leidenschaftlichen Wohnwagen-Campern und Pferdebesitzern als echte Alternative an, sollten diese auf der Suche nach einem begabten Zugkraftwagen sein. 

Wie schon bei seinen Vorläufermodellen stellt auch der neueste Kuga seine Familienfreundlichkeit durch ein großzügiges Platzangebot der Rückbank unter Beweis. Alle Testberichte loben einhellig den Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer, der nicht zuletzt auch hochwertig verarbeiteten, angenehmen Nackenstützen geschuldet ist. Der Kofferraum nimmt ein Ladevolumen von 465 Litern auf. Das Gesamtladevolumen beträgt immerhin sehr praktische 1.650 Liter, wobei das Frachtgut durch die großzügige Heckklappe bequem eingeladen werden kann. Gegen Aufpreis lässt sich diese mit einem Fußschwenköffner betätigen. Mit solchen beeindruckenden Ladekapazitäten können die neuen Kuga-Modelle gegenüber der Konkurrenz entscheidend punkten. Vor allem die Benziner-Modelle und das stärkste Dieselmodell überraschen durch die friedliche Stille im Wageninneren, was dieses SUV zusätzlich zu einem absolut hochwertigen Reisefahrzeug macht. Man kann sich also wirklich im normalen Ton mit dem Auto unterhalten, da die Anweisungen keineswegs im Dieselmotorlärm untergehen. 

Ungeachtet der unterschiedlichen neuen Kuga-Varianten bestätigt Ford einmal mehr, dass die Marke in Sachen Dynamik und Fahrverhalten den Ton vorgibt. Auch in den brenzligsten Kurven bleibt dieses kompakte SUV in jeder Hinsicht souverän. Die elektronischen Fangnetze werden bei diesem Übermaß an technologischen Sicherheitssystemen wohl nie zum Einsatz kommen und dennoch ist es beruhigend zu wissen, dass sie da sind. Die kaum überblickbare Menge fortschrittlicher technischer Einrichtungen ist überwältigend und dient der Sicherheit und dem Komfort. In diesen Belangen lässt sich Ford auch beim neuen Kuga 2017 nichts vormachen, denn schließlich zählt er zu den wenigen SUV, die sich auch tatsächlich offroad im Gelände überzeugend souverän fortzubewegen wissen. Der Allradantrieb funktioniert dermaßen überzeugend und ist technisch so ausgeklügelt, dass Ford bei diesen SUV-Modellen auf Berg-An- und Abfahrhilfen und ähnliche Hilfseinrichtungen zur Gänze verzichten konnte.

Alles in allem hat sich die Überarbeitung und Auffrischung der neuen Kuga-Modelle von Ford mehr als gelohnt. Dieses SUV trägt seine Typenbezeichnung mittlerweile zu Recht, lässt aber auch in Sachen Fahrkomfort und Sicherheit keinerlei Wünsche offen. Eine Fünfjahres-Extragarantie rundet das Angebot ab. Buchen Sie noch heute Ihre unverbindliche Probefahrt und lassen Sie sich vom neuen Kuga und seinem Können überzeugen!

​Der neue Ford Edge

Ein Weltauto – so bezeichnet Ford selbst den neuen Edge. Das neue Goldstück des Automobilherstellers ist ein kantiger SUV und soll nach dem amerikanischen auch den deutschen Markt aufmischen. Die Ansprüche sind groß, man will sich mit dem BMW X5, dem Audi Q7 und dem VW Touareg messen. Der Edge legt es dabei nicht auf Muskelspielchen im Drehzahlbereich an, sondern besticht durch seine ganz eigene Art des Fahrens. Mit 210 PS aus dem Vier-Zylinder-Biturbo und bis zu 450 Nm Drehmoment lässt es sich leicht über die Straßen gleiten, hoher Fahrkomfort und Easy Glider-Gefühle überwiegen gegenüber Dynamik und Beschleunigung. Wer es gemütlich mag, ist im Edge bestens aufgehoben. Er ist kein Sportler, aber derart lässig, dass man sich fragt, wozu man 300 PS und Sportreifen überhaupt braucht. Und der große Kofferraum lädt dazu ein, die Sportgeräte einfach hinten rein zu packen. Da passen selbst Skier ohne Probleme hinein. Für einen Familienurlaub gibt es wohl kaum einen besseren SUV als den aus dem Hause Ford. Das heißt jedoch nicht, dass er ein reiner Familien-Van wäre. Wer seine majestätische Fahrposition mit dem linken Arm auf der breiten Türverkleidung hoch über der Straße gegen ein bisschen Adrenalin eintauschen möchte, beschleunigt in unter zehn Sekunden von 0 auf 100 und zieht nach einem kurzen Turboloch ab 1500 Touren bis 5000 durch, erreicht Spitzengeschwindigkeiten von 210 km/h. Ford möchte seinen SUV-Absatz in Europa verdreifachen und für gute, geländetaugliche Vans bekannt sein. Wer auf der Suche nach einer Sportskanone ist, sollte sich vielleicht nicht zu lang mit dem Edge auseinandersetzen, wer jedoch hohen Fahrkomfort genießen und die klassischen Vorteile eines SUV auskosten möchte, ohne auf Fahrspaß zu verzichten, der könnte bei Ford fündig werden.

4,81 Meter lang, 1,93 Meter breit und 1, 71 Meter hoch – der SUV kann sich sehen lassen und verleugnet seine amerikanische Herkunft nicht. Auch sein Design überrascht wenig, wie schon der Name verrät ist er eine Kante. Der Innenraum dankt es nicht nur dort, wo Taschen, Koffer und Sportgeräte transportiert werden sollen, sondern auch auf den Sitzen davor. Fahrer und Beifahrer herrschen über die Straße, die weit unter ihnen liegt und auch auf der Rückbank muss sich niemand verrenken. Der Kofferraum fasst 507 Liter, mit umgeklappter Rückbank sogar 1847. Zum Vergleich: Der BMW X5 fasst maximal 1870 Liter, hier liegt der Ford Edge also absolut auf Augenhöhe. Praktisch auch: Die Heckklappe lässt sich mit einer Fußbewegung schließen. Wenn man also sein Gepäck aus dem Auto holt und keine Hand frei hat, um den Kofferraum zu schließen, schwingt man einfach seinen Fuß hinter dem Auto nach links und nach rechts und ein Sensor sorgt dafür, dass die Klappe automatisch zugeht. Für die perfekte Beleuchtung sind LED-Scheinwerfer erhältlich, die automisch Helligkeit und Lichtkegel an die Situation und den Straßenverlauf anpassen. Der Wagen wählt dabei aus acht verschiedenen Lichtkonstellationen aus, die in Kurven oder auf Kreuzungen optimale Sicht garantieren und die Sicherheit auch bei Nacht erhöhen. Optional erhältlich sind auch Seitenspiegel, die den toten Winkel erfassen und vor gefährlichen Unfällen schützen. Auf beiden Seiten des Fahrzeuges sind Sensoren angebracht, die mit einem Lichtsignal warnen, wenn sich ein anderes Fahrzeug im toten Winkel befindet. Das kann vor allem auf der Autobahn Leben retten. Genauso gibt es Radarsensoren, die den Bereich hinter dem Auto beim Rückwärts-Ausparken aus Quer-Parklücken erfassen. Fährt man also in einer unübersichtlichen Straße rückwärts aus der Parklücke, wenn gerade ein anderes Fahrzeug vorbeigefahren kommt, erscheint eine visuelle Warnung verbunden mit einem Tonsignal, welches vor der Gefahr warnt. 

Auch im Cockpit bleiben keine technischen Wünsche offen. Das SYNC 3-Navigationssystem weist zuverlässig den Weg, kann aber auch Musik von allerlei Geräten oder aus dem Internet abspielen. Der Touchscreen mit einer Bildschirmdiagonale von 8 Zoll, also 20,3 Zentimetern reagiert ähnlich dem eines Smartphones und ist intuitiv zu bedienen. Und wer ihn trotzdem nicht benutzen möchte, kann auf die einfache Sprachsteuerung zurückgreifen. „Ich habe Hunger“ führt unmittelbar zu einer Anzeige der nächstgelegenen Restaurants. Die Aktivlenkung ist Standard und ermöglicht müheloses Fahren, weil es das Ansprechverhalten der Lenkung jederzeit perfekt anpasst und das Übersetzungsverhalten anhand der Geschwindigkeit einstellt. Wer also auf dem Parkplatz einlenken möchte, kann die Lenkung in geringem Fahrtempo deutlich leichter bewegen als bei 160 km/h auf der Autobahn, wo eine stabilere Lenkübersetzung ein sicheres Fahrgefühl vermittelt. Die Akustik im Fahrzeug lässt jede gemütliche Fahrt noch schöner werden, das moderne Infotainment ist in ein elegantes Cockpit aus klaren Formen und seriösen Farben gehüllt. Mit der 2-Zonen-Klimaautomatik herrschen überall optimale Bedingungen für eine lange Reise, Fahrspur-Assistent und Müdigkeitswarner sorgen für die nötige Sicherheit, das Verkehrsschild-Warnsystem auch noch dafür, dass keine teuren Blitzerrechnungen zu Hause eintrudeln. Eine Frontkamera liest die Schilder automatisch ein und zeigt sie auf dem Bordcomputer an. Ein moderner Sicherheitsaspekt ist auch der in SYNC 3 integrierte Notfall-Assistent. Wenn bei einem Unfall ein Airbag ausgelöst wird oder die Kraftstoffpumpe abschaltet, setzt das Fahrzeug automatisch einen Notruf ab. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass ein Handy über Bluetooth mit dem Fahrzeug verbunden ist. Der intelligente Allradantrieb bringt den SUV nicht nur überall hin, sondern sorgt auch für ein herausragendes Handling und eine gute Traktion, indem es die Fahrbahn und die Bodenhaftung der Räder kontinuierlich überwacht und für eine perfekte Übertragung des Drehmoments auf Vorder- oder Hinterachse sorgt. Falls das System gerade nicht benötigt wird, kann es ausgeschaltet werden und spart dann Kraftstoff. Wenn es bei schlechten Straßenverhältnissen zum Einsatz kommt, bleibt der Edge stabil und lässt sich von Bodenwellen und Buckelstraßen nicht aus der Ruhe bringen. Die Materialien sind trotz des im Vergleich zur Konkurrenz günstigeren Preise hochwertig. Wenn frühere amerikanische Autos vielleicht etwas wackelig daherkamen, ist der Edge mit seinem Gewicht von 2 Tonnen absolut stabil und liegt ruhig auf der Straße. Apropos ruhig – auch Anfahren am Berg ist künftig keine Schwierigkeit mehr. Der Berganfahrassistent verlängert den Bremsdruck um 2,5 Sekunden, wenn der Fahrer die Bremse schon losgelassen hat. Das Zurückrollen wird also verzögert, so dass man einen Augenblick Zeit hat, um zu starten. Das kann vor allem auf glattem Untergrund sehr hilfreich sein. 

Gespart wird auch an Geräuschen im Innenraum. Aktive Geräuschkompensation heißt die Zauberformel, die nervige Geräusche vom Innenraum fernhält. Nicht sichtbare Mikrofone nehmen Hintergrundgeräusche auf und interagieren mit den Lautsprechern, die einen Gegenschall ausspielen und damit die Geräusche unterdrücken. Auch im Innenraum ist das Motto des SUVs also König – leise, elegant, erwachsen. Der ruhige Turbodiesel tut sein Übriges und bringt doch eine Menge Leistung mit. Nichts für Spielekinder, sondern eher ein guter Begleiter für richtige Abenteurer. Die robuste Bauweise und die hohe Fahrzeuglage prädestinieren den Edge für einen Ausflug in das Gelände. Im internen Ford-Ranking ist der Edge die neue Nummer 1 vor dem Kuga, wenn es aus der Stadt rausgehen soll. Was natürlich nicht heißt, dass der Edge sich innerorts nicht wohlfühlen würde. Die gute Übersicht aus dem hochgelegenen Cockpit und eine clevere Technik sorgen auch in der City für entspanntes Fahren. Längere Landstraßen und die Autobahn laden zum entspannten Cruisen ein. Man kann sich zurücklehnen und aus sicherer, hoher Position über die Straßen schweben, ohne nervende Geräusche von draußen zu hören, in einem erstklassig ausgestatteten Innenraum eines technisch bestens ausgestatteten SUV. Das Fahren in der Kante hat etwas Ur-Amerikanisches und ist bestens abgestimmt mit dem Automatikgetriebe. Dank Torque Vectoring Control herrscht in Kurven maximale Kontrolle durch selektive Bremseingriffe, die die Verteilung des Drehmoments auf den Vorderrädern optimal verteilen und so ein Untersteuern minimieren, also Grip und Steuerung in der Kurve verbessern. Bei der Fahrt mit Anhänger werden auch dessen Schwingungen bemerkt. Das Fahrzeug wird dann kontrolliert gebremst, bis der Anhänger ruhig auf der Straße liegt. 

Und das Ganze gibt es zum vergleichsweise günstigen Preis. In der Vollversion kostet unter der Ford Edge 60000 Euro, das Einsteigermodell liegt bei 37.900. 210 PS inklusive Doppelkupplungsgetriebe kosten 50.100 Euro, für 42.900 Euro sind 180 PS drin. Das ist vielleicht der größte Unterschied zu den etablierten Modellen der deutschen Anbieter. Der X5 beginnt bei knapp 60000 Euro und damit dort, wo der Edge aufhört. Der Spritverbrauch stellt einen weiteren Vorteil dar. 5,8 Liter Diesel auf 100 Kilometer werden prognostiziert und auch wenn der Wert im Alltag etwas höher liegen dürfte, ist der neue Ford doch sparsam im Vergleich zu anderen SUVs. Und das, obwohl er Amerikaner ist. Auch farblich ist der Edge klassisch gehalten, verschiedene Weiß- und Silbertöne sind genauso erhältlich wie Irdium-Schwarz oder Pazifik-Blau, Havanna-Braun und Ruby-Rot. Der Edge kann sich sehen lassen. Wer sich davon überzeugen will, statt eines teuren Geländewagens mit Sportwagenausstattung einen klassischen SUV zu kaufen, der erstens deutlich günstiger ist als Q7, X5 oder Touareg und zweitens jede Menge Platz mit höchstem Fahrkomfort und einem Cruiser-Gefühl wie auf dem amerikanischen Highway verbindet, der sollte sich eine Probefahrt mit dem neuen Ford Edge auf keinen Fall entgehen lassen. Er ist einerseits typisch amerikanisch, andererseits aber auch das ganze Gegenteil. Er ist herrschaftlich und lädt dazu ein, den Arm auf die Fensterbank zu legen und über die Straßen zu schweben, aber auch ruhig und sparsam. Er legt weniger Wert auf technische Topwerte in den Ego-Bereichen Geschwindigkeit und Beschleunigung, sondern besticht mit Funktionalität, moderner Ausstattung und seriösem Fahrgefühl. Für Sportler, die ihre Ausrüstung transportieren wollen, für Familien, die sicher und gemütlich in den Urlaub fahren wollen und für alle, die gern die Übersicht behalten und ruhig, entspannt und erwachsen Auto fahren möchten. Authentisch und solide.